Radtour nach Warendorf
Mit dem Drahtesel zu den „Beamten auf vier Beinen“
Samstag, 30.05.2026, 9.00 bis ca. 17.30 Uhr
Das Programm mit allen Details finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung: Stallarbeiten bei den Kaltbluthengsten im Landgestüt Warendorf (Foto: Karl Franz Klose, © LWL-Medienzentrum für Westfalen)

Historischer Stadtspaziergang
durch das Martiniviertel in Münster
Dienstag, 16. Juni 2026, 18.00 Uhr
Claudia Holze-Thier M.A., Dr. Jan Markus, Stadtarchäologie Münster
Das Programm mit weiteren Details finden Sie hier.

Vortrag von Dr. Bernd Thier
Münsters Malerinnen – Einst bewundert und heute vergessen

Dienstag, 23. Juni 2026, 18.00 Uhr im Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28, 48143 Münster

In einer Ausstellungsreihe widmet sich das Stadtmuseum Münster dem Beitrag von Malerinnen zum Kunstgeschehen in Münster vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Allen der inzwischen 20 bekannten Künstlerinnen ist gemeinsam, dass sie zu Lebzeiten in Münster und darüber hinaus bekannt und geschätzt waren. Sie taten alles, um von ihrer Kunst leben zu können, gerieten nach ihrem Tod jedoch schnell in Vergessenheit.

Der reich bebilderte Vortrag lädt dazu ein, einige dieser außergewöhnlichen Biografien neu zu entdecken und die Bedeutung der Malerinnen für die Kunst- und Stadtgeschichte zu erkennen. Vor dem Vortrag besteht die Gelegenheit, die zweite Ausstellung dieser Reihe zu besuchen. Sie zeigt Werke von Künstlerinnen, die im 19. Jahrhundert in Münster geboren wurden oder dort aufgewachsen sind.

Der Eintritt ist frei. Vor dem Vortrag kann die Ausstellung besucht werden.

Abbildung: Elise Michelis (1805–1861), Blumenstillleben mit Buch und Rosenkranz, datiert und signiert 1849 (Foto: Stadtmuseum Münster)

Besuch im Fundmagazin der Stadtarchäologie Münster
Dienstag, 15. September 2026, 17.00 Uhr

In diesem Jahr kann die Stadtarchäologie Münster auf ihr 25-jähriges Jubiläum zurückblicken und ermöglicht dem Verein einen Einblick in ihr Fundmagazin in der Speicherstadt in Münster-Coerde. Hier werden Funde nicht nur fachgerecht gelagert, sondern auch gereinigt, dokumentiert, katalogisiert und so für eine spätere  wissenschaftliche Bearbeitung aufbereitet.

Die Funde aus den zahlreichen Ausgrabungen und Baustellenbeobachtungen, die seit 2001 durchgeführt wurden, stammen aus nahezu allen Epochen der Menschheitsgeschichte und erzählen in ihrer Form, ihrer Materialität und ihrem Erhaltungszustand Geschichten von Menschen aus Zeiten, lange bevor es Schriftquellen gab, oder von Menschen, die von keiner Schriftquelle erfasst wurden. Es ist der Wert jeder Information, die daraus gewonnen werden kann, die selbst unscheinbare, wenig wertvoll erscheinende Fragmente bedeutsam für die Beantwortung von Fragen nach der Lebensweise der Menschen in der Vergangenheit macht.

WANN und WO: Die Führung beginnt um 17.00 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang des Fundmagazins in Münster-Coerde,
An den Speichern 14 (Parkplätze gibt es hinter dem Gebäude)
Leitung: Dr. Jan Markus (Leiter der Stadtärchäologie Münster), Ute Buschmann (Verwalterin des Magazins), Claudia Holze-Thier
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen
Kosten: 5,00 (6,25 für Nichtmitglieder) pro Person
Bitte überweisen Sie das Geld mit der Anmeldung (s. Anmeldehinweise)
Anmeldeschluss: 07.09.2026

Hier können Sie das Programm inkl. der Anmeldehinweise herunterladen.

Abbildungen: Einblicke in das Fundmagazin (© Claudia Holze-Thier)

Sommerfahrt
„Von Arbeitspferd bis Zirkuswelt. Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“
Samstag, 15. August 2026

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Landgestüts in Warendorf beleuchten verschiedene
Museen das Verhältnis von Pferd und Mensch in der Kunst und in der Kulturgeschichte. Das Museum Abtei Liesborn zeigt die Ausstellung „Von Arbeitspferd bis Zirkuswelt. Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“, die einen Fokus auf Pferdedarstellungen des späten 19. und 20. Jahrhunderts legt.

Die dargestellten Szenen sind so mannigfaltig, wie die noch bis ins frühe 20. Jahrhundert aufs Engste  verflochtenen Verbindungen zwischen Menschen und Pferden. Es sind mehr als 140 Exponate von Künstlern wie Emil Volkers, Max Liebermann, Otto Dill, Max Slevogt und Franz Marc zu sehen. Wie die Künstler die Mensch-Tier-Beziehung in ihren Malereien, Grafiken und Skulpturen umsetzten, wird in einer Führung
durch die Ausstellung erläutert.

Im Nachgang zur Ausstellung besteht die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und sich dem Thema Pferd auf künstlerische Art zu nähern. Alternativ können auch die Museumsräume zur
Abteigeschichte und natürlich zum berühmten Evangeliar auf eigene Faust besichtigt werden.

Hier können Sie das Programm inkl. der Anmeldehinweise herunterladen.

Abbildung: Abtei Liesborn (© Münsterland e.V., Philipp Foelting)

 

Abfahrt des Busses: 8.30 Uhr ab Busbahnhof am Frie-Vendt-Platz (beim Paul-Gerhardt-Haus „Gleis 22“)
Zustiegsmöglichkeit: 8.45 Uhr an der Bushaltestelle Nieberdingstraße
Ankunft in Münster: ca. 17.00 Uhr Frie-Vendt-Platz
Leitung: Dr. Peter Worm, Museumsleitung in Liesborn
Kosten: 65,00 € für Bus, Mittagessen inkl. 1 nichtalkoholisches Getränk und 1 Kaffeegetränk, Führung
Anzahlung: Nach Erhalt der Anmeldebestätigung wird eine Anzahlung von 20,00 € fällig (beachten Sie die „Hinweise zur Anmeldung“)
Teilnehmerzahl: max. 30 Personen
Anmeldeschluss: 09.07.2026

Führung durch das Traufenhaus an der Münstermauer in Rheine
Donnerstag, 30. September 2026

An der Straße „Münstermauer“ in Rheine hat sich mit dem „Neuen Hospital‘, dazugehöriger spätbarocker Bönekers-Kapelle und einem an die Stadtmauer gelehnten „Kleinen Bürgerhaus“ von 1580 trotz der Sanierungswut der 1970er Jahre ein bemerkenswertes Altstadtensemble erhalten.

Das Traufenhaus wurde in einem mehrjährigen Prozess unter der Trägerschaft des „Vereins Historische Altstadt Rheine e. V“ sachkundig auf seine alten Strukturen zurückgeführt. Besonderheiten sind u.a. eine im Haus liegende Viehrampe aus dem 19. Jahrhundert und der einzige in Rheine zugängliche Teil der Stadtmauer von ca. 1320.

Die Führung beginnt mit einer kurzen Besichtigung der Kapelle. Das Hauptaugenmerk liegt dann auf dem Mauerhaus. Angelika Pries und Stefanie Remberg haben als wissenschaftliche Begleitung die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner erforscht und möchten den Besuchern gerne „ihren Schatz“ mit seinen vielen spannenden Details erklären.

Abbildung: Traufenhaus in Rheine

WANN und WO: 16.00 Uhr, Münstermauer 27, 48431 Rheine (eigene Anreise)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 5 € pro Person (6,25 € für Nichtmitglieder) Bitte vor Ort bereithalten und an Frau Pries übergeben.
Leitung: Angelika Pries (Stadtführerin), Stefanie Remberg (ehrenamtliche Denkmalpflegerin)
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen
Anmeldeschluss: 18.09.2026